archive

Digitale Ökosysteme – Was sind die Erfolgsfaktoren?

Transkript

Intro

Nur durch eine riesige Anzahl von Teilnehmenden im Ökosystem wird das Ökosystem tatsächlich so richtig attraktiv.

Was macht digitale Ökosysteme erfolgreich?

Die Erzeugung von Nutzen, Anreizen und Motivation ist gerade bei digitalen Ökosystemen besonders wichtig, weil die im Gegensatz zu klassischen Geschäftsmodellen auf mehrseitigen Märkten sich berufen. Und mehrseitige Märkte kennt man beispielsweise von Airbnb. Da haben wir natürlich Airbnb, das Unternehmen, aber wir haben auf der einen Seite eben diejenigen, die das anbieten, also private Übernachtungsmöglichkeiten-Anbieter und wir haben auf der anderen Seite diejenigen, die Konsumenten, die das dann nutzen, also Reisende, die dann diese Übernachtung auch nutzen.

Aber alle nehmen freiwillig an diesem Ökosystem teil. Niemand ist gezwungen. Und deswegen muss man natürlich Anreize schaffen, damit möglichst viele an diesem Ökosystem teilnehmen. Denn nur mit einer riesigen Anzahl von Teilnehmenden wird das Ökosystem auch tatsächlich so richtig attraktiv.

Könnten Akteure per Gesetz zur Teilnahme verpflichtet werden?

Bestimmte Akteure zur Teilnahme am digitalen Ökosystem zu zwingen, ist auf gar keinen Fall eine gute Idee. Denn wenn man gezwungen wird zu einer Teilnahme, und das gilt genauso für andere Geschäftsmodelle auch, dann wird man immer Mittel und Wege finden, wie man nicht so richtig teilnimmt und im schlimmsten Fall damit sogar den Betrieb des digitalen Ökosystems stört.

Alle erfolgreichen digitalen Ökosysteme haben genügend Anreize geschaffen, dass die Teilnehmenden dort freiwillig dabei sind. Und nur wenn die dort auch freiwillig dabei sind und selbst quasi eben genug davon haben, daran teilzunehmen, dann kann auch tatsächlich das Ökosystem von deren Teilnahme profitieren.

Wie lassen sich unterschiedliche Interessen aller Beteiligten zusammenbringen?

Die nationale Gesundheitsplattform dient vor allem Patientinnen und Patienten. Aber natürlich profitiert sie auch von der Teilnahme von anderen Gruppen. Und da ist es ganz klar, dass es immer mal wieder zu Interessenskonflikten kommt. Deswegen ist die Auflösung dieser Interessenskonflikte zwischen all diesen Teilnehmergruppen ein absolut wichtiger Bestandteil bei der ganzheitlichen Gestaltung eines digitalen Ökosystems und so auch von der nationalen Gesundheitsplattform. Nur so kann man sicherstellen, dass auch tatsächlich die Ziele für die Patientinnen und Patienten erfüllt werden, aber auch die Interessen der anderen Teilnehmergruppen gewahrt bleiben.

Wie könnte ein ganzheitlicher Gestaltungsprozess aussehen?

Die ganzheitliche Gestaltung von digitalen Ökosystemen bedeutet, dass man die Konsequenzen jeder einzelnen Entscheidung im Gestaltungsprozess auf alle Teilnehmergruppen untersucht. Und das immer aus drei Perspektiven. Welche Konsequenzen gibt es aus der Businessperspektive? Welche Konsequenzen gibt es aus der technischen Perspektive? Und welche Konsequenzen gibt es aus der rechtlichen Perspektive?

Das kann aber nur gelingen, wenn wir Vertreterinnen oder Vertreter aus allen Teilnehmergruppen kontinuierlich und von Anfang an im Prozess mit dabei haben. Damit wir gut mit denen kommunizieren können, nutzen wir konkrete Szenarien, Prototypen, Beispiele. Und damit wir immer die richtige Sprache finden, um mit dieser Zielgruppe eben zu sprechen. Die Kunst besteht aber darin, diese Gestaltung des Gesamtsystems auf verschiedensten Abstraktionsebenen zu kontrollieren und aber trotzdem jederzeit ein Gesamtbild zu erzeugen, das wir mit allen Teilnehmergruppen kommunizieren können.

Inhalt

Experte

Dr. Marcus Trapp ist Co-Founder von Full Flamingo, einem Eco-Tech-Start-up mit dem Ziel, die Power der Plattformökonomie für größtmöglichen Impact auf Nachhaltigkeit zu nutzen. Er war bis 2022 am Fraunhofer IESE als Abteilungsleiter tätig und hat das Thema „Digitale Ökosysteme und Plattformökonomie“ mit aufgebaut und verantwortet.

Treten Sie mit uns in Kontakt


    Digitale Ökosysteme – Chance für das Gesundheitswesen

    Transkript

    Intro

    Es bestehen die Risiken, dass internationale Player eine Dominanz im deutschen und europäischen Markt erlangen.

    Gerade im Gesundheitswesen wäre es aber besonders wichtig, dass wir ein digitales Ökosystem aufbauen, das auf dem europäischen Wertesystem basiert.

    Welche Chancen bietet eine nationale Gesundheitsplattform?

    Ich glaube schon, dass wir eine nationale Gesundheitsplattform haben sollten, weil wer schon mal Informationen im Internet gesucht hat, verlässliche Gesundheitsinformationen, der weiß, dass das gar nicht so leicht ist.

    Alle, die schon mal Gesundheitsdienstleistungen auch digital versucht haben in Anspruch zu nehmen, wissen, dass das nicht problemlos, einfach, direkt und schnell möglich ist. Und hier sind wir überzeugt, dass ein digitales Ökosystem, was eben genau diese Möglichkeiten der besseren Vermittlung, der schnelleren Abwicklung, die das zusammenbringt und ins Gesundheitswesen hier überträgt.

    Aktuell gibt es ein solches digitales Ökosystem nicht. Wir haben hier also die einmalige Chance, eine Vorreiterposition einzunehmen, die weit über Deutschland hinaus tragen kann. Und wir haben außerdem die Chance hier, ein positives Beispiel zu setzen für ein staatlich initiiertes digitales Ökosystem, das es so in der Art noch nicht gegeben hat.

    Was wäre, wenn unsere Gesundheitssysteme nicht aktiv werden?

    Wenn die nationalen Gesundheitssysteme hier nicht aktiv werden, haben wir definitiv eine große Chance vertan, weil im Gesundheitswesen eben gerade noch dieser etablierte Player nicht da ist und damit hier die Möglichkeit noch besteht, das Ganze nach dem europäischen Wertesystem zu gestalten. Was natürlich trotzdem passieren wird, davon ist ganz stark auszugehen, dass die Tech-Giganten auch in dieses Feld entsprechend vordrängen. Weil es ein sehr lukratives Feld ist und was für sie auch sehr spannend ist.

    Es reicht nicht, ein digitales Ökosystem zu etablieren, das die geforderte Funktionalität prinzipiell und irgendwie zur Verfügung stellt. Sondern wenn wir konkurrenzfähig sein wollen, dann müssen wir ein digitales Ökosystem aufbauen, das einfach zu benutzen ist, das natürlich auch nützlich ist und das man schnell und komfortabel benutzen kann. Denn nur so sind wir konkurrenzfähig und können uns gegenüber den internationalen Tech-Giganten behaupten und ihnen nicht wieder das Feld überlassen.

    Wie haben Sie die Vision einer konkurrenzfähigen Plattform konzipiert?

    Bei der Gestaltung der nationalen Gesundheitsplattform haben wir unser bewährtes Ökosystem-Vorgehen eingesetzt. Zusammen mit einem Team der Bertelsmann Stiftung haben wir den ganz konkreten Kern unseres hier zu konzipierenden Ökosystems herausgearbeitet. Und dieser Kern ist die Vermittlung von verlässlichen Gesundheitsinformationen.

    Diese Vermittlung von verlässlichen Gesundheitsinformationen haben wir anhand eines ganz konkreten nachvollziehbaren Szenarios durchgespielt und mit vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus unterschiedlichsten Gruppen evaluiert, kontinuierlich, dabei natürlich immer wieder angepasst und in Formen gebracht, die wir eben gut mit diesen Gruppen diskutieren konnten. Dabei haben wir eines der größten Probleme, das wir an anderen Stellen oft beobachten, direkt vermieden, nämlich sich in einer abstrakten Wohlfühlvision mit scheinbar unendlichen Möglichkeiten und ohne Probleme zu verlieren.

    Warum haben Sie diese konkreten Szenarios mit Spielzeug nachgestellt?

    Ja, wir haben tatsächlich mit Playmobil-Autos und Playmobil-Figuren gearbeitet. Wir haben dabei die am Fraunhofer IESE entwickelte Tangible Ecosystem Design, kurz TED-Methode eingesetzt.

    Und das heißt, wir haben mit der Ökosystem-Methode, mit der TED-Methode hier, wirklich das gesamte Ökosystem modelliert und haben damit Rollen im Ökosystem, Interaktionen und Beziehungen herausgearbeitet.

    Was macht die Gestaltung einer Gesundheitsplattform besonders?

    Ja, bei der Gestaltung der nationalen Gesundheitsplattform sind uns tatsächlich Unterschiede aufgefallen, die im Vergleich zu anderen Ökosystemen existieren, die wir in anderen Wirtschaftssektoren begleitet haben. Also erstens mal ist natürlich da die intendierte Zielgruppe der Patientinnen und Patienten, die ist maximal groß. Gesundheit ist für alle Menschen wichtig. Aber auch die Anzahl der Teilnehmergruppen ist signifikant höher, als wir das bei anderen Ökosystemen beobachten.

    Inhalt

    Experten

    Dr. Matthias Naab und Dr. Marcus Trapp sind Co-Founder von Full Flamingo, einem Eco-Tech-Start-up mit dem Ziel, die Power der Plattformökonomie für größtmöglichen Impact auf Nachhaltigkeit zu nutzen. Sie waren bis 2022 am Fraunhofer IESE als Führungskräfte tätig und haben das Thema „Digitale Ökosysteme und Plattformökonomie“ mit aufgebaut und verantwortet.

    Treten Sie mit uns in Kontakt


      Zur Begrifflichkeit digitaler Ökosysteme und Plattformen

      Dr. Matthias Naab
      Dr. Marcus Trapp

      Die Begriffe „Plattform“ und „digitales Ökosystem“ sind in aller Munde und werden in den unterschiedlichsten Kontexten verwendet. Aber was verbirgt sich eigentlich dahinter? Was macht ein digitales Ökosystem aus und in welchem Verhältnis steht es zum Plattformbegriff? Die folgenden Ausführungen bringen Licht ins Dunkel der Begrifflichkeiten.

      Marken wie Amazon, Airbnb oder Uber sind allseits bekannt. Diese Unternehmen haben große und einflussreiche digitale Ökosysteme etabliert, die das tägliche Leben vieler Menschen signifikant beeinflussen. Sie vermitteln zum Beispiel Waren, Übernachtungsmöglichkeiten oder Personentransporte zwischen Anbietern und Konsumenten. Die genannten stammen aus den USA und sind mittlerweile weltweit aktiv. In China sind ebenfalls große digitale Ökosysteme wie Alibaba oder Tencent entstanden.

      Auch in Deutschland gibt es sehr erfolgreiche digitale Ökosysteme, wenn auch oft noch nicht so bekannt: So hat beispielsweise Schüttflix die Baubranche durch schnelle, zuverlässige Schüttgutlieferungen revolutioniert. Über MyHammer finden Kunden und Handwerker zueinander, und Urban Sports Club ermöglicht Sportbegeisterten den Zugang zu einem breiten Sportangebot.

      Schüttgutlieferanten, Handwerker oder Fitnessstudios profitieren als Anbieter dabei vom Zugang zu einer großen Kundengruppe, effizienterer Abwicklung und weiteren Vereinfachungen. Konsumenten und Konsumentinnen genießen ein breiteres Angebot, das kein Anbieter allein je bieten könnte.

      Digitale Ökosysteme können also eine Win-win-Situation bieten und sogar eine dreifache Win-Situation erzeugen, wenn der Benefit der Plattformbetreiber ebenfalls berücksichtigt wird. Gleichzeitig werden digitale Ökosysteme aber auch als Bedrohung wahrgenommen, weil ein Unternehmen über die Zeit eine große Dominanz aufbauen, Abhängigkeiten erzeugen und für seine Geschäftspraktiken nutzen kann. Viele Menschen können sich ihren Alltag ohne sie jedoch nicht mehr vorstellen. So ist zu fragen, wie digitale Ökosysteme aufgebaut und betrieben werden können, dass es für alle Beteiligten erstrebenswert ist.

      Definition: Digitales Ökosystem

      “Ein digitales Ökosystem ist ein sozio-technisches System, dessen Betrachtung sowohl alle beteiligten Menschen und Unternehmen in ihrer Rolle als Anbieter oder Konsumenten umfasst als auch die verbindenden IT-Systeme. Die zentrale Gemeinsamkeit digitaler Ökosysteme ist, dass etwas digital zwischen verschiedenen Parteien vermittelt wird und alle Beteiligten davon profitieren, dass eine möglichst große Zahl von Anbietern und Konsumenten Teil des Ökosystems ist.”

      (angelehnt an Koch 2022)

      Die Anbieter und Konsumenten sind in der Regel unabhängig voneinander und versprechen sich von der Teilnahme einen gegenseitigen Nutzen (Koch 2022a, Koch 2022b).

      Die Vermittlung der sogenannten Assets ist ein Service des Ökosystembetreibers bzw. -vermittlers und wird über eine digitale Plattform abgewickelt. Dies ermöglicht eine einfache Skalierung, sodass positive Netzwerkeffekte entstehen und sich nutzen lassen. Assets sind die zentralen Dinge in einem digitalen Ökosystem; sie werden zwischen Anbietern und Konsumenten ausgetauscht und können sehr unterschiedlich sein, von Übernachtungsmöglichkeiten über Schüttgut bis zu digitalen Informationen.

      Digitale Ökosysteme bieten für den Betreiber meist im Kern ein Geschäftsmodell, das auf einer Beteiligung am Vermittlungserfolg basiert. Daher hat der Betreiber das Ziel, die Menge der vermittelten Transaktionen zu erhöhen, und steckt viel Energie in einen möglichst reibungslosen Austausch der Assets und das möglichst einfache Onboarding der Teilnehmenden. Wegen der Abwicklung der Vermittlung über eine digitale Plattform hat sich der Begriff „Plattformökonomie“ etabliert. Dort gilt: Je attraktiver die Angebotsseite ist, desto mehr Konsumenten konsumieren mehr. Wird mehr konsumiert, führt dies zu einer weiteren Verbesserung der Angebotsseite. Dieses Verhalten wird durch die Begriffe „Netzwerkeffekte“ und „Flywheel“ beschrieben.

      Definition: Digitale Plattform

      Der Begriff „Plattform“ existiert schon sehr lange. Er wird extrem vielfältig und – aufgrund des Erfolgs von Plattformunternehmen und der Verheißungen der Plattformökonomie – inflationär gebraucht. Dadurch entsteht Verwirrung und selbst Fachleute in der IT-Industrie reden kontinuierlich aneinander vorbei. Das führt dazu, dass teilweise Geschäftsmodelle komplett misinterpretiert werden, und dass Unternehmen eine Plattform etablieren wollen, aber selbst innerhalb des Unternehmens keine gemeinsame Vorstellung davon existiert, was eine Plattform für den eigenen Betrieb eigentlich ist.

      “Im Kontext digitaler Ökosysteme verstehen wir unter einer digitalen Plattform ein Softwaresystem, das den technischen Kern eines digitalen Ökosystems bildet und typischerweise vom Ökosystembetreiber entwickelt und betrieben wird.”

      (angelehnt an Koch 2022)

      Anbieter sowie Konsumentinnen und Konsumenten nutzen es direkt über APIs oder Benutzungsoberflächen – z. B. einen digitalen Marktplatz – und wickeln so den Austausch der Assets ab. Die vermittelnde Leistung des Brokers wird so rein digital und damit skalierbar und effizient realisiert (Naab 2023).

      Klar abzugrenzen sind digitale Plattformen für Ökosysteme von den sogenannten Technologieplattformen: Diese werden verwendet, um Software (Dienste, Applikationen, weitere Technologieplattformen) darauf zu bauen und zu betreiben. Technologieplattformen bündeln wiederkehrende technologische und infrastrukturelle Aspekte von Software-Systemen und machen diese möglichst einfach durch klar definierte Schnittstellen verwendbar. Beispiele solcher Plattformen sind Cloud-Dienste wie Amazon Web Services oder Microsoft Azure. Diese führen nicht zu Netzwerkeffekten und bilden selbst kein Zentrum digitaler Ökosysteme, werden aber trotzdem in der Betrachtung oft vermischt.

      Digitale Ökosysteme entstehen nicht von selbst und folgen keinem evolutionären Instinkt, wie der Begriff in Anlehnung an die Biologie vermuten lassen könnte. Vielmehr entstehen sie dadurch, dass Organisationen aktiv und sehr gezielt an identifizierten Defiziten arbeiten und durch eine passend ausgestaltete Vermittlerrolle sowie eine unterstützende digitale Plattform Mehrwerte in einer Branche schaffen. Dies passiert nicht plötzlich, sondern erstreckt sich typischerweise über längere Zeiträume des Aufbaus.

      Um Ungleichgewichte und Interessenskonflikte zu vermeiden, muss ein Plattformbetreiber sich seiner Verantwortung bewusst sein und diese gezielt wahrnehmen. Von Anfang an sollten dabei geschäftliche, technische und rechtliche Aspekte beachtet und aufeinander abgestimmt werden. Es müssen Anreize und Rahmenbedingungen geschaffen werden, in denen eine verantwortungsbewusste Gestaltung besonders erfolgversprechend erscheint. Darüber hinaus braucht es ein Wertegerüst sowie klare Verhaltensregeln für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die faire und respektvolle Interaktionen entstehen lassen. (Lewrick 2021, Kawohl 2022)

      Es gibt nicht das eine Ökosystem im Gesundheitswesen

      Wie in allen Branchen gibt es auch im Gesundheitswesen zahlreiche Ansatzpunkte und Möglichkeiten für digitale Ökosysteme. Nie sollte das gesamte künftige Gesundheitswesen als „ein großes digitales Ökosystem“ betrachtet werden. Das passiert aber oft in undifferenzierten Diskussionen. Damit wird der Begriff jedoch unscharf und es bleibt unklar, wer was gestaltet und verantwortet. Stattdessen sollte man die einzelnen digitalen Ökosysteme nach der hier verwendeten Definition klar fokussieren und dann überlegen, wie alles im Domänen-Ökosystem „Gesundheitswesen“ zusammenwirkt und wie auf der Gesamtebene die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt werden können.

      Literatur

      Choudary S (2017). Die Plattform-Revolution im E-Commerce: Von Airbnb, Uber, PayPal und Co. lernen: Wie neue Plattform-Geschäftsmodelle die Wirtschaft verändern.

      Kawohl J (2022). ECOSYSTEMIZE YOUR BUSINESS: How to succeed in the new economy of collaboration.

      Koch M (2022a). Digitale Ökosysteme in Deutschland – Inspirierende Beispiele zur Stärkung der deutschen Wirtschaft. https://www.iese.fraunhofer.de/content/dam/iese/dokumente/media/studien/studie-digitale-oekosysteme-in-deutschland-fraunhofer-iese.pdf

      Koch M (2022b). A matter of definition: Criteria for digital ecosystems. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2666954422000072

      Lewrick M (2021). Business Ökosystem Design.

      Naab M (2023). Der Begriff “Plattform” ist hoffnungslos überstrapaziert! DIE Landkarte für den digitalen Plattform-Dschungel. https://www.informatik-aktuell.de/entwicklung/methoden/die-landkarte-fuer-den-digitalen-plattform-dschungel.html

      Trapp M (2020). Digitale Ökosysteme und Plattformökonomie: Was ist das und was sind die Chancen? https://www.informatik-aktuell.de/management-und-recht/digitalisierung/digitale-oekosysteme-und-plattformoekonomie.html

      Autoren

      Dr. Matthias Naab und Dr. Marcus Trapp sind Co-Founder von Full Flamingo, einem Eco-Tech-Start-up mit dem Ziel, die Power der Plattformökonomie für größtmöglichen Impact auf Nachhaltigkeit zu nutzen. Sie waren bis 2022 am Fraunhofer IESE als Führungskräfte tätig und haben das Thema „Digitale Ökosysteme und Plattformökonomie“ mit aufgebaut und verantwortet.

      Treten Sie mit uns in Kontakt